Alle Tauchbasen Tunesiens · geprüft und aktuell

1.300 km Küste. Zwanzig Basen, um sie zu erkunden.

Von der Rotkoralle Tabarkas bis zu den klaren Gewässern Djerbas bietet Tunesien Steilwände, Höhlen, Wracks und gut erhaltene Posidonia-Seegraswiesen. Finden Sie hier die Tauchbasis in der Nähe Ihres Reiseziels — mit geprüften Kontaktdaten.

Norden — Tabarka & Bizerte

Die Nordküste ist die wildeste des Landes. Tabarka, am Fuß der Kroumirie-Berge gelegen, ist berühmt für seine felsigen Steilwände und seine Rotkoralle, die seinen Ruf unter Mittelmeertauchern begründet haben. Weiter östlich, um Bizerte und das Cap Zebib, verbergen vulkanische Meeresböden Höhlen, Spalten und reichen Bewuchs. Die richtige Region für Taucher, die tiefe, fischreiche Tauchplätze suchen.

Großraum Tunis — Gammarth & La Marsa

Lange kaum beachtet, konzentriert sich das Tauchen im Golf von Tunis heute auf die Marina von Gammarth und La Marsa. Der Reiz ist vor allem praktischer Natur: Es sind die einzigen Basen, die von der Hauptstadt aus in weniger als dreißig Minuten erreichbar sind — der natürliche Einstieg für tunesische Taucher, die sich außerhalb der Saison ausbilden oder in Übung bleiben. Die flachen, sandigen Böden eignen sich gut für Schnuppertauchgänge und Grundkurse.

Cap Bon & Hammamet

An der Spitze des Cap Bon liegt El Haouaria gegenüber dem Zembra-Archipel, einem Naturschutzgebiet mit klarem Wasser: Strömungen, Steilwände und Schwärme pelagischer Fische machen es bei erfahrenen Tauchern beliebt. Im Süden der Halbinsel bieten Hammamet und die Marina Port Yasmine leichter zugängliche Tauchgänge — ideal für Anfänger oder für den ruhigen Wiedereinstieg im Urlaub.

Sahel — Monastir, Sousse & Mahdia

Die Sahel-Küste verbindet gute Erreichbarkeit mit abwechslungsreichen Tauchplätzen: Felsriffe vor Monastir, Tauchgänge ab Port El Kantaoui und die Gründe von Mahdia — einer Stadt, deren Name mit einem der berühmtesten antiken Wracks des Mittelmeers verbunden bleibt, das Anfang des 20. Jahrhunderts vor der Küste entdeckt wurde. Eine praktische Region für Taucher, die in den Badeorten der Ostküste wohnen.

Süden & Insel Djerba

Ganz im Süden hat Djerba das wärmste Wasser des Landes und eine verlängerte Tauchsaison. Sandige Böden mit Felsen und Seegras eignen sich besonders für Schnuppertauchgänge, Kurse und Familientauchen, während Ausfahrten aufs offene Meer schöne Begegnungen bereithalten: Kraken, Sepien, Zackenbarsche und Brassenschwärme. Es ist die Region mit den meisten Basen des Landes.

Betreiben Sie eine Tauchbasis in Tunesien?

Der Eintrag ist kostenlos. Schreiben Sie uns, um Ihre Basis aufzunehmen oder Ihre Daten zu aktualisieren, und erreichen Sie französisch-, englisch- und deutschsprachige Taucher.

Eintragen lassen — info@diving-tunisia.com

Den Tauchgang in Tunesien vorbereiten

Wie kontaktiere ich eine Tauchbasis am besten?

Am besten über WhatsApp. Nahezu alle Basen dieses Verzeichnisses antworten über WhatsApp unter der auf ihrer Karte angegebenen Nummer — meist deutlich schneller als per E-Mail, besonders in der Hochsaison, wenn das Team einen großen Teil des Tages auf See ist. Jede Karte hat einen WhatsApp-Button, der das Gespräch direkt mit der richtigen Nummer öffnet. Nennen Sie in der ersten Nachricht Ihre Termine, Ihr Brevet und die Anzahl der Taucher.

Wann ist die beste Zeit zum Tauchen in Tunesien?

Die Saison dauert in der Regel von Mai bis November. Im Hochsommer erreicht das Wasser 24 bis 27 °C, die beste Sicht herrscht meist zwischen Juni und Oktober. Einige Basen, vor allem im Süden und auf Djerba, sind ganzjährig aktiv.

Braucht man einen Tauchschein für Tunesien?

Für eigenverantwortliche Tauchgänge verlangen die Basen ein anerkanntes Brevet (CMAS, PADI, SSI oder gleichwertig) sowie ein ärztliches Attest. Ohne Brevet ist ein Schnuppertauchgang unter Anleitung eines Tauchlehrers möglich — die meisten Basen dieses Verzeichnisses bieten ihn an.

Was gibt es in Tunesien unter Wasser zu sehen?

Felsige Steilwände, Höhlen, Posidonia-Seegraswiesen und Wracks. An Tierwelt: Zackenbarsche, Barrakudas, Muränen, Kraken, Sepien und Schwärme von Geißbrassen. Der Norden ist für seine Rotkoralle (Tabarka) und tiefe Tauchplätze bekannt, der Süden für sein warmes, leicht zugängliches Wasser.

Welche Region eignet sich für Anfänger?

Hammamet, der Sahel und Djerba bieten ruhige Bedingungen, ideal für einen Schnuppertauchgang oder einen Grundkurs. Erfahrene Taucher bevorzugen Tabarka, das Cap Zebib und die Tauchplätze gegenüber Zembra — anspruchsvoller und fischreicher.